Arthroseschmerzen natürlich lindern – dank Eigenbluttherapie
Bis 1995 spielte ich aktiv Korfball und erlitt immer wieder Schleimbeutelentzündungen im linken Knie. Bei einer genaueren Untersuchung mittels Arthroskopie stellte sich damals heraus, dass ich bereits in jungen Jahren an Kniearthrose litt. Ich war gerade einmal in meinen Zwanzigern. Die Arthrose und die damit verbundenen Schmerzen führten schliesslich dazu, dass ich das Korbballspielen aufgeben musste, da die ständigen Stopp and Go Bewegungen mein Knie zu stark belasteten.
Im Laufe der Jahre machten sich auch im rechten Knie Schmerzen bemerkbar. Besonders beim Wandern, vor allem bergab, spürte ich die Beschwerden deutlich. Auch bei anderen sportlichen Aktivitäten, wie Skifahren oder Fahrradfahren, war das rechte Knie zunehmend belastet.
Die Schmerzen waren mittlerweile zu einem ständigen Begleiter geworden. Sie äusserten sich nicht nur als stechender oder brennender Schmerz, sondern auch durch eine deutliche Schwellung des Knies, die zusätzliche Beschwerden verursachte. Im linken Knie waren die Schmerzen zwar immer noch spürbar, schränkten mich jedoch nicht so stark ein. Aber nicht nur beim Sport, sondern auch im Alltag machten sich meine Knie bemerkbar. Das Tragen von schweren Gegenständen bereitet mir bis heute regelmässig Schmerzen.
Seit 2012 lasse ich meine Knie auf Grund meiner beidseitigen Kniearthrose kontrollieren. Die Knieprothesen waren damals noch nicht die geeignete Lösung. Da ich zu diesem Zeitpunkt noch relativ jung war, musste ich auf andere schmerzlindernde Optionen zurückgreifen. Um die Schmerzen zu lindern, nahm ich regelmässig Schmerzmittel, absolvierte Physiotherapie und machte gezieltes Krafttraining, um die Muskulatur rund um die Knie zu stärken. Das Krafttraining ist bis heute ein gutes Mittel, um meine Knieschmerzen stabil zu halten.
Im Jahr 2018 liess ich mein rechtes Knie zum ersten Mal mit Eigenblut therapieren. Zum einen, um den Einsatz einer Knieprothese so lange wie möglich hinauszuzögern, und zum anderen, um die Schmerzen auf natürliche Weise zu lindern. 2021 folgte eine zweite Behandlung, da die Schmerzen im rechten Knie zurückgekehrt waren.
Im Frühjahr 2025 waren die Schmerzen so stark, dass ich zeitweise den Gedanken hatte, nun doch Knieprothesen einsetzen zu lassen. Da ich zwischen 2018 und 2021 gute Erfahrungen mit der Eigenbluttherapie gemacht hatte, entschied ich mich jedoch erneut für diese Behandlung. Im Mai 2025 liess ich mein linkes Knie, das über viele Jahre hinweg kaum Beschwerden verursacht hatte, zum dritten Mal mit Eigenblut therapieren, da die Schmerzen dort deutlich zugenommen hatten. Da die Wirkung nur vorübergehend war, erhielt ich im Juli 2025 eine weitere Injektion. Durch die starken Schmerzen im linken Knie kam es zu einer Fehlbelastung des rechten Knies, sodass auch dort die Beschwerden zurückkehrten. Im August 2025 liess ich deshalb auch das rechte Knie erneut mit der Eigenbluttherapie behandeln.
Heute bin ich weitgehend schmerzfrei. Nach sportlichen Aktivitäten spüre ich meine Knie zwar noch, doch die Beschwerden verschwinden meist nach ein bis zwei Stunden wieder. Nur beim Tragen schwerer Gegenstände treten manchmal stärkere Schmerzen auf. Die beidseitige Kniearthrose bleibt ein ständiger Begleiter, bis ich mich eines Tages für die Knieprothesen entscheide. Dennoch sehe ich die Eigenbluttherapie als sehr positiv. Sie ist ein relativ schneller und natürlicher Prozess, und ich würde sie jederzeit wieder anwenden, auch zur Linderung anderer Gelenkbeschwerden.